Mal eine Interessante Erwähnung am Rande. Da bahnt sich wohl Ärger im Zentralrat der Juden an.
Der streitfreudige Publizist Henryk M. Broder hat neue Pläne: Der 63-Jährige will Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland werden. In dieser Position würde er sich unter anderem dafür einsetzen, dass die Leugnung des Holocaust keine Straftat mehr ist, sagte er.
Aus Unzufriedenheit über die bisherige Arbeit der Organisation will der Berliner Publizist Henryk M. Broder neuer Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland werden. In einem Beitrag für den Berliner “Tagesspiegel” begründete der 63-Jährige seine Bewerbung um die Nachfolge von Charlotte Knobloch im kommenden Jahr mit Kritik an der offiziellen Vertretung der Juden in Deutschland. Diese befinde sich in einem “erbärmliche Zustand”, schrieb der aus einer polnisch-jüdischen Familie stammende Broder; Knobloch scheine “überfordert” zu sein. “Der Zentralrat tritt als Reue-Entgegennahme-Instanz auf und stellt Unbedenklichkeitserklärungen aus, wobei es weder nach oben noch nach unten eine Schamgrenze gibt.”
Broder schrieb, als Präsident werde er sich dafür einsetzen, dass die Holocaustleugnung als Straftatbestand aufgehoben werde. Das Gesetz sei gut gemeint gewesen, habe sich aber als kontraproduktiv erwiesen, “indem es Idioten dazu verhilft, sich als Märtyrer im Kampf um die historische Wahrheit zu inszenieren”. Auch wolle er sich um gute Beziehungen zu den Muslimen in Deutschland bemühen, die für eine strikte Trennung von Staat und Religion eintreten.
Quelle: NTV

