1. Stolz weht die Flagge Schwarz – Weiß – Rot von unsres Schiffes Mast,
dem Feinde weh, der sie bedroht, der diese Farben haßt!
Sie flattern an der Heimat Strand im Winde hin und her
und weit vom teuren Vaterland auf sturmbewegtem Meer.
/: Ihr woll`n wir treu ergeben sein, getreu bis in den Tod, ihr
woll`n wir unser Leben weih`n, der Flagge Schwarz – Weiß – Rot:/
2. Allüberall, wo auf dem Meer empor ein Mast sich reckt,
da steht die deutsche Flagge sehr in Achtung und Respekt:
Sie bietet auf dem Meere Schutz dem Reiche allezeit
und jedem frechen Feind zum Trutz, der Deutschlands Ehr`bedräut.
/: Führwahr, wo unsre Flagge weht, da hat es keine Not, hoch leb`,
die hoch in Ehren steht, die Flagge Schwarz – Weiß – Rot. :/
3. Und wenn ein feindlich Schiff uns naht, und`s heißt:
Klar zum Gefecht!
Dann drängt es uns zu kühner Tat, zum Kampf für Ehr und Recht.
Und dringt ein feindliches Geschoß in eines Seemanns Herz,
nicht klagt der wackre Kampfgenoß, ihm macht es keinen Schmerz,
/: „Hoiho!“ ruft er, „was schadet`s mir? Ich sterb`den Heldentod
für Deutschlands heiliges Panier, die Flagge Schwarz – Weiß – Rot.“ :/
4. Treibt euch des wilden Sturms Gewalt uns an ein Felsenriff,
gleichviel in welcherlei Gestalt Gefahr droht unserm Schiff,
wir wanken und wir weichen nicht, wir tun, wie Seemanns Brauch,
den Tod nicht scheuend unsre Pflicht, noch bis zum letzten Hauch
/: Ja, mit den Wogen kämpfend noch der sterbende Pilot,
in seiner Rechten hält er hoch die Flagge Schwarz – Weiß – Rot. :/

