Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen??
Mehr als 60 Jahre nach Kriegsende beginnt in München am Montag einer der vermutlich letzten NS-Kriegsverbrecher-Prozesse gegen John Demjanjuk.
Die Anklage lautet: Beihilfe zum Mord an 27.900 Juden. Als bewaffneter Hilfswachmann soll der damals 22-jährige Iwan Demjanjuk vom März bis zum September 1943 im NS-Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen geholfen haben, alle jüdischen Ankömmlinge direkt von den Bahnwaggons in die Gaskammern zu treiben. Der heute 89-Jährige leugnet alle Vorwürfe.
Quelle: “KURIER”, Wien, 28.11.2009
Viele Fragen tun sich auf. Hier einige davon:
1.
Wie kann man – mehr als 60 Jahre nach einer Tat – diese restlos aufklären??
Inzwischen sind Dutzende von Zeugen verstorben.
2.
Israel hat diesen Mann freigelassen(!), da er verwechselt worden war(!).
Er sass bereits in einer Todeszelle und wartete auf seine Hinrichtung.
Will man nun in München “päpstlicher sein als der Papst”??
3.
Sein angeblicher NS-Dienstausweis wurde mehrmals als plumpe Fälschung erkannt. Das wird nun hier in der BRD wissentlich ignoriert.
Will man nun in München “päpstlicher sein als der Papst”??
Wer wurde hier bestochen, um eine Falschaussage abzugeben?
Und für wieviele Euro bekommt man heute bereits eine “Expertise”
bzw. ein “Fachgutachten” (Gegengutachten) zu kaufen?


