Am vergangenen Sonnabend, dem 17.04.2010, versammelten sich mehr als 35 junge Deutsche unter dem Motto „Im Gedenken an die Opfer vom 16. und 17. April 1945 – alliierte Kriegsverbrechen beim Namen nennen, damals wie heute“ in Freundenstadt im Nordschwarzwald, um der Opfer eines der unzähligen alliierten Kriegsverbrechen an der deutschen Bevölkerung zu gedenken. In der Nacht vom 16. auf den 17. April 1945 wurde die Stadt 16 Stunden lang durch französische Artillerie beschossen. Hierbei wurden 95% der Kernstadt durch direkte oder indirekte Einwirkung zerstört.
Als am 17. April die französische Armee, die überwiegend aus marokkanischen Hilfstruppen bestand, in die Stadt einmarschierte, kam es zu erheblichen Ausschreitungen. Die militärische Disziplin wurde durch General Tassigny für 3 Tage aufgehoben. In dieser Zeit wurden unzählige Frauen vergewaltigt. Es liegen Berichte von 600 vergewaltigten Frauen vor. Die Dunkelziffer dürfte aus verständlichen Gründen um ein vielfaches höher lieger.
Die Vergangenheit hat einen festen Platz in unserer Erinnerung eingenommen. Dennoch dürfen wir die Gegenwart und die Zukunft nicht aus den Augen verlieren. Nach wie vor führen demokratische Staaten Kriege gegen freie Völker. Wer sich dem liberalen Zeitgeist verschließt und die Zukunft des Volkes über die globale Wirtschaftsordnung stellt, wird zum Feind erklärt. Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die sich der Tyrannei nicht beugen und bereit sind ihr Leben für die Freiheit ihres Volkes zu geben.

Ein Dank an die Aktionsgruppe Württemberg, dass sie auch dieses Jahr die Gedenkfeier durchführte.

