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Berlin: Wie SPIEGEL-Online meldet, haben Bundesrat und Bundestag das so genannte Euro-Rettungspaket durchgewunken. Eine Überraschung ist dies freilich nicht, wenn überhaupt irgendetwas überraschend sein dürfte, dann die immer höheren Summen von denen die Rede ist.
So heißt es auf SPIEGEL-Online:
„Der deutsche Beitrag zum milliardenschweren Euro-Rettungspaket steht. Nach dem Bundestag billigte am Freitag auch der Bundesrat die größte Hilfsaktion in der Geschichte des gemeinsamen Währungsraumes – auf Deutschland könnten Kreditgarantien in Höhe von bis zu 148 Milliarden Euro zukommen.“– Wir haben’s ja.
In diesem Zusammenhang auch ein recht lesenswerter Artikel des Portals „Deutscher Standpunkt“:
Ausbluten für die EU: Merkel deutet Währungsunion in Schicksalsgemeinschaft um
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Angela Merkel weiß auch, daß es damit nicht getan sein wird und die Möglichkeit einer flächendeckenden Pleite des Euro durchaus gegeben ist. Mittlerweile werden schon ganz andere Summen gehandelt, wenn erst Länder wie Spanien, Italien, Portugal und Irland ins Trudeln geraten und gestützt werden wollen. Unter den Belastungen, die die politische Kaste dann zweifellos den Bundesdeutschen zumuten würde, würde die hiesige Leistungskraft selbstverständlich zusammenbrechen.
Da ist es natürlich fraglich, ob der sprechende Hosenanzug gut beraten war, sein politisches Schicksal so bedingungslos mit dem der Euro-Währung zu verknüpfen. Merkel ging in einer unglaublichen Dummdreistigkeit – oder Schlechtigkeit – aber noch weiter: »Die Währungsunion ist eine Schicksalsgemeinschaft. Es geht um nicht mehr und nicht weniger als um die Bewahrung der europäischen Idee.«Unglaublich, Völker und Nationen – also da, wo es um Blut, Schweiß und Tränen geht – das sind Schicksalsgemeinschaften, aber doch niemals das Verbreitungsgebiet bedruckter Papiere. Merkel müßte das eigentlich wissen, aber sie wollte wohl auch nur verklausuliert sagen: Gewöhnt euch dran, in dieser »Schicksalsgemeinschaft« bis in alle Ewigkeit die finanziellen Geiseln der EU zu sein. Wir sollen bürgen und zahlen, wenn die EU das fordert – ob wir wollen oder nicht.
Und damit hier gar keine Zweifel aufkommen konnten, nannte sie das Ausbluten der BRD zugunsten der EUDSSR »alternativlos«. Schließlich meinte sie: Die gegenwärtige Krise der gemeinsamen Währung sei »die größte Bewährungsprobe« Europas seit Jahrzehnten. »Der Euro ist in Gefahr«, so Merkel. Und: »Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.«Nur am Rande streifte die Bundeskanzlerin in ihrer Regierungserklärung das, was die Bundesregierung nun – außer zu zahlen – will und zu tun gedenkt. Es werde an einer europäischen Finanzaufsicht gearbeitet und es sei eine Finanzmarktsteuer geplant. Ob die Abgabe in Form einer Finanzmarkttransaktionssteuer oder einer Finanzaktivitätssteuer realisiert werde, ließ Merkel offen. Hier sollte man natürlich nicht vergessen, daß sich Merkel noch am 16. Mai 2010 vehement gegen die Transaktionssteuer aussprach, um sie dann am 19. Mai 2010 als »alternativlos« darzustellen.
Wenn Angela Merkel vor dem Zerfall Europas warnt, stimmt das natürlich alle Selbstdenker hoffnungsfroh. Daß die EU schon recht bald zerfallen könnte, ist sehr wahrscheinlich. Auf Dauer kann es einfach nicht funktionieren, daß die bundesdeutschen Steuerdeppen zum größten Teil dafür aufkommen sollen, noch marodere und korruptere Staaten als die BRD ohne zeitliche Begrenzung durchzuschleppen. Da kann die sichtlich überforderte Merkel noch 1000 mal über die Alternativlosigkeit schwadronieren, es geht einfach nicht. Und je eher dieser Wahnsinn, dieser EU-Albtraum durch Zusammenbruch unserer Zahlungsfähigkeit beendet wird, umso besser für unser Volk!
Quelle: Deutscher Standpunkt 19.05.10
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